München Ramersdorf | Entwicklung Klimaquartier


Anerkennung

Titel |  Realisierungswettbewerb Klimaquartier Ramersdorf

Auslober | Münchner Wohnen GmbH

Architekten | Zwingel / Dilg + Färbinger Rossmy Architekten

Visualisierung | Zwingel / Dilg

„Das Bestehende weiterentwickeln“

Das Ziel ist die Transformation in ein nachhaltiges und klimaresilientes Quartier auf der Grundlage der vorhandenen Strukturen ohne wesentliche Vergrößerung des „Fußabrucks“. Das bestehende Netz an Straßen und Wegen wird für Not- und Anlieferverkehr, PKW- und Radstellplätze weiter genutzt. Beim Rückbau anfallende Materialien, insbesondere die Natursteinpflasterbeläge werden innerhalb des Quartiers wiederverwendet.

Die wertvollen Baumbestände sind Raum- und Gestaltprägend. Sie werden größtenteils erhalten und u.a. im Bereich der Triester Straße mit neuen Strukturen ergänzt. Das Material abgängiger Bäume wird in den „Grünen Höfen“ und in Randbereichen, bzw. im benachbarten Grünzug eingebracht und initiiert dort die eigendynamische Vegetationsentwicklung.

Das alte und neue Rückgrat der Siedlung ist die „Triester Straße“. Sie ist im zentralen Bereich autofrei und verbindet das „Kulturzentrum Heizhaus“ und die „Klimabox“ im Osten mit dem Quartierszentrum mit Kita im Westen. Als Sammler und Verteiler ist sie die Kommunikationsachse des Quartiers mit Aufenthaltsbereichen und Raum für partizipative Projekte und Stadtteilkunst.

Die „Grünen Höfe“ werden als ruhige, von der Vegetation geprägte Bereiche mit eingelagerten kleinteiligen Spiel- und Ruhemöglichkeiten vorgeschlagen.

Aufgrund der Reduzierung des Fahrverkehrs können die Wege- und Platzflächen als informelle Spielräume genutzt werden.

Der Quartiersplatz ist als Mehrgenerationenplatz konzipiert mit bespielbarem Wasserlauf, Sitzgelegenheiten, Spielpodesten und Freisitzmöglichkeiten für die Gastronomie.