Roding | Regenpromenade und -brücke Mitterdorf


1.Preis

Titel | Nichtoffener interdisziplinärer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Losverfahren – Regenpromenade und -brücke Mitterdorf, Roding

Auslober | Stadt Roding

Architekten | DKFS Architects Ltd., London

Beratende Ingenieure | Mayr Ludescher Partner, München

Visulisierung | LINDENKREUZ EGGERT, Dresden

 

Aktivierung der Landschaft und Potenziale des Flusses

Ziel ist es, den Charakter des Flusses als Naturraum zu stärken. Mit der Realisierung des Hochwasserschutzes geht eine veränderte Wahrnehmung des Flusses einher, konzentriert auf die verbleibenden Zugänge und die neuen Qualitäten, die ein durchgängiger Uferweg bietet sowie die verbesserte Zugänglichkeit des Rodinger Ufers über die Brücke. Folglich steht nicht das Design der Schutzanlagen sondern deren Integration in die Naturlandschaft im Vordergrund. So wenig Gebautes / Befestigtes wie nötig, soviel Grün wie möglich!

 

Der Hochwasserschutz

Die für den Hochwasserschutz notwendigen Maßnahmen bewirken eine neue Wahrnehmung des Flusses und seiner Auenlandschaft. Die Schutzmauer entspricht den vorgegebenen Parametern. Die Durchgänge werden wie die Brücke als Ausblick auf die Flusslandschaft inszeniert. Über Stufen bzw. Rampen sind sie an die Uferpromenade angebunden, die relativ nahe am Wasserspiegel geführt wird. Sie bleibt frei von Einbauten. Die Wand selbst wird als Betonmauer mit Anlauf ausgeführt und durch die teilweise Bearbeitung der Oberfläche strukturiert. Das Bild des Uferbewuchses findet sich als „Schattenwurf“ an der Wand wieder. Wechselseitige Baumpflanzungen rhythmisieren die Uferpromenade und wirken als Maßstabsbildner in Bezug auf die Länge und Höhe der Mauer.

Die Beläge: Einstreumastix, Rasenliner, Betonblöcke und -stufen zielen auf einen dezidiert einfachen, ländlichen Charakter der Gesamtanlage mit geringen Anforderungen an den Unterhalt. Um im Bereich des Brückenkopfes eine großzügige Öffnung zum Fluss zu erreichen, wird vorgeschlagen das Pumpenbauwerk nach hinten zu verschieben und die oberirdische Schaltzentrale in das Gebäude des Feuerwehrhauses zu integrieren.




Visualisierung

Detail | Aufsicht

Lageplan

Lageplanausschnitt