Donauwörth | Alfred-Delph-Quartier


1. Preis

Titel | Nichtoffener Realisierungswettbewerb – Wohnen in Donauwörth – Das neue Alfred-Delph-Quartier

Auslober | Stadt Donauwörth

Architekten | MORPHO-LOGIC, München

 

Die Potentiale des Geländes werden genutzt für die Identität des neuen Stadtquartiers:

  • Die Hanglage und Terrassierung der ehemaligen Kaserne strukturieren das neue Quartier.
  • Der wertvolle vorhandene Vegetationsbestand definiert die Ränder zur umgebenden Landschaft und prägt die Atmosphäre im Quartier; er bietet eine Vielfalt von Freiflächen, Spiel- und Erlebnisräumen von Beginn an.
  • Der „grüne Rahmen“ wird an wichtigen Wegeachsen geöffnet, kleine Plätze bilden „Scharniere“ zwischen außen und innen, inszenieren als Aussichtsplattformen den Blick in die Landschaft bzw. ins Quartier. An der Sternschanzenstraße sind diese Öffnungen als Plätze ausgebildet, die die Verknüpfungen zur benachbarten Parkstadt herstellen. Begleitet wird dieses „Randband“ von einem Weg mit Fitness-Stationen, Rastplätzen und Aussichtspunkten.
  • Es gibt drei markante Grünflächen im Quartier:

– Der Sportplatz im Norden ist in die Topographie eingesenkt. Die mögliche Unterbauung der Aussichtsbastion bietet Raum für die notwendige Infrastruktur und weitere Angebote, wie Kletterturm etc.

– Die zentrale Grünfläche bildet das „Herz“ des Quartiers. Er wird mit einem „urbanen“ umlaufenden Rahmen mit eingelagerten Aufenthalts- und Spielangeboten wie mit einem Passepartout gefasst und eignet sich mit den in die Böschungen integrierten Sitzstufen auch für Veranstaltungen. In Verbindung mit dem Entreeplatz an der Sternschanzenstraße bildet er ideale Voraussetzungen als Standort für ergänzende Infrastruktureinrichtungen, wie Nahversorgung, Gastronomie, Kleingewerbe.

– Der größte Grünbereich ist der „Landschaftspark“ im Süden mit seinen großflächigen Gehölzbeständen, die die Fläche strukturieren und an den Rändern dichte Kulissen bilden. Während im Süden und Osten der Bestand weitgehend unverändert bleibt, wird der nördliche Parkrand in Verbindung mit der Bebauung neu formuliert. Ein Heckenband und ein lichter Hain aus Blütenbäumen bilden einen „weichen“ Übergang vom Wohnquartier zum Park und gleichzeitig eine attraktive Kulisse für die Parkpromenade.

Die zentrale Grünfläche und der „Südpark“ sind über eine grüne Fuge verbunden, deren Ende ein Aussichtsplateau mit Blick zur Altstadt bildet.

 




Lageplan | Phase 1

Lageplan | Phase 2