Bamberg | Kulturquartier Lagarde-Campus


Titel | Begrenzt offener freiraumplanerischer und hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit einem hochbaulichen Ideenteil – Kulturquartier Lagarde-Campus

Auslober | Stadtverwaltung Bamberg

Architekten | MORPHO-LOGIC, München

Verkehrsplaner | Michael Angelsberger, München

Visualisierung | Thoma.la, Matthias Thoma

 

Das Kulturquartier wird als ein großer Platz begriffen, auf dem die Gebäude im Zusammenwirken mit den umgebenden Freiräumen ein „Forum“ für unterschiedlichste kulturelle und bürgerschaftliche Aktivitäten bilden. Mit dem Volumen großer Baumgruppen und wenigen baulichen Elementen wird das Areal neu strukturiert. So werden Freiräume definiert mit unterschiedlichen Atmosphären und Nutzungsmöglichkeiten, ohne die Durchgängigkeit einzuschränken. Es entsteht eine „demokratische Raumfolge“, die allen Bevölkerungsgruppen zur Verfügung steht, niederschwellige Angebote macht und die Partizipation der Bewohner als gesellschaftlichen und gestaltbildenden Prozess ernst nimmt.

Nutzungsoffenheit und Flexibilität sind Grundlagen des Konzepts. Die Diversität der Gebäude und Räume bietet die Basis für die Entwicklung eines lebendigen soziokulturellen Zentrums als Auftakt für die Entwicklung des Konversionsgeländes. Die neue Offenheit und Durchlässigkeit prägt den Zugang zum neuen Stadtteil, insbesondere durch den neuen „Entreeplatz“ an der Weißenburgstraße und den repräsentativen Vorplatz der historischen Reithalle, die so zum Signet für das Quartier wird. Ein einheitlicher Stadtboden bildet den „Grund“, auf dem sich verschiedene Nutzer-und Altersgruppen begegnen und ihren Platz finden können: Sonnige und schattige Bereiche, leise und laute, Rückzugsorte und Aktionsfelder, Sehen und Gesehen werden im Wechsel.




Visualisierung

Lageplan

Lageplan

Konzepte

Schnittansicht

Schnittansicht

Schnittansicht